Tarifverhandlungen zwischen TdL und Marburger Bund gescheitert
Die Tarifverhandlungen zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft der Länder sind erneut gescheitert. Die Länder boten zwar 16 Prozent höhere Bezüge für die 22.000 Ärzte in den Universitätskliniken und Landeskrankenhäusern, für eine Einigung reichte dies allerdings nach 11 Stunden Verhandlungen nicht aus. Die Ärztegewerkschaft hat nun eine massive Ausweitung des Ärztestreiks angekündigt. Ab Montag würden 35 Kliniken und psychatrische Landeskrankenhäuser bestreikt. Man garantiere allerdings weiterhin Notfallversorgung.
Nach Ansicht des Marburger Bundes betrage das Angebot der Länder bereinigt um den Wegfall des Weihnachtsgeldes, sowie einer Arbeitszeit von 42 Stunden lediglich 1,1 Prozent.
