Ulla Schmidt: Gutverdiener sollen mehr zahlen
Möglicherweise müssen Gutverdiener bald mehr für ihre Krankenversicherung zahlen als zuvor. Das geht aus dem neuen Konzept von Ulla Schmidt (SPD) hervor. Die „Süddeutsche Zeitung“ hat berichtet, dass Schmidt die Beitragsbemessungsgrenze für die private Krankenversicherung anheben will. Außerdem sollen die Privatversicherer in den Gesundheitsfonds mit einbezogen werden. Zwischen den Koalitionspartnern Union und SPD ist das jedoch noch umstritten.
Die Beitragsbemessungsgrenze soll nach dem SZ-Bericht für die Arbeitnehmer von mtl. 3.562,50 Euro auf das Niveau der Rentenversicherung steigen. In den alten Ländern liegt diese Grenze bei 5.250 Euro im Monat und bei 4.400 Euro in den neuen Ländern. Im Westen müssten dann künftig Besserverdiener bis zu 127 Euro mehr im Monat zahlen und im Osten bis zu 63 Euro.
Bildquelle: netzeitung.de

Am 29. September 2006 um 11:31 Uhr
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