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Arbeitskampf durch Ärzte an Uni-Kliniken verschärft

An den Uni-Kliniken haben die Ärzte ihren Streik verschärft, um an den Verhandlungstisch eine Rückkehr der Länder-Arbeitgeber zu erzwingen. Arbeitsniederlegungen an bundesweit fast 40 Kliniken und Landeskrankenhäusern sind nach Angaben der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) geplant.

Von einem “alternierenden patientenfreundlichen Streiksystem”, sprach der Marburger Bund. Die Uni-Ärzte wollen mit den Streiks ihre Forderung nach einem arztspezifischen Tarifvertrag untermauern. Die Ärztegewerkschaft lehnt eine Übertragung des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst der Länder auf die Ärzte strikt ab.

Kurz vor Beginn der Streikwoche hatte der MB-Vorsitzende Frank Ulrich Montgomery einen Tarifkompromiss als weiterhin möglich bezeichnet. “Trotz verschärfter Auseinandersetzung sehe ich immer noch gute Chancen, rasch einen Ärzte-Tarifvertrag abzuschließen.” Voraussetzung sei jedoch, dass die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) “ihre Blockadehaltung zu Lasten der Patienten und Kliniken aufgibt und an den Verhandlungstisch zurückkehrt.”

Unter anderem sind Streiks an den Uni-Kliniken Essen, Düsseldorf, Mainz, Magdeburg, Heidelberg, Freiburg, Hannover, Erlangen und Regensburg geplant. Mediziner wollen an zahlreichen Landeskrankenhäusern in den Ausstand treten, darunter in Göttingen, Osnabrück, Tiefenbrunn, Wiesloch und Calw. Die Ärztegewerkschaft kündigte für Dienstag erneute bundesweite Demonstrationen in Hannover und München an.

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